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DER FISCHEREI-EXPERTE AUS DEM SPORTSHOP FÜHRT DICH
Beim Angeln gibt es eine große Vielfalt an Produkten mit unterschiedlichen Einsatzzwecken. Unser interner Experte Simon hilft dir bei der Wahl der richtigen Angelausrüstung!
Angelruten unterscheiden sich in Aktion, Länge und Wurfgewicht. Es gibt sie in mehreren Teilen – meist zweiteilig, aber auch mehrteilig für Reisen geeignet. Bei Rollen sind wichtige Kriterien Lageranzahl, Übersetzung und Bremskraft. Außerdem kommt es darauf an, ob du im Süß- oder Salzwasser angelst.
Griffe bestehen meist aus EVA-Schaum oder Kork. EVA ist leicht, flexibel und langlebig, Kork bietet guten Halt bei jedem Wetter, ist aber etwas härter. Die Wahl ist Geschmackssache.
Für Anfänger oder Allrounder empfehlen wir eine Rute von 7-9 Fuß mit einem Wurfgewicht von 10-50 g – passend für alle Köder und Angelarten. Spezielle Ruten für Süß- oder Salzwasser sind optimal, wenn du dich darauf festlegen kannst. Gleiches gilt für Rollen – einige sind besser für Salzwasser geeignet, andere für Süßwasser.
Es gibt hauptsächlich zwei Schnurtypen: Nylon- und geflochtene Schnur.
Nylonschnur ist klassisch, hat etwas Dehnung und ist robust. Geflochtene Schnur bietet bessere Direktübertragung, längere Würfe und höhere Tragkraft.
Für Allround-Angler empfehlen wir eine geflochtene Schnur mit 0,17 mm Durchmesser.
Oft gibt es Kombi-Sets mit Rute, Rolle und Schnur, perfekt aufeinander abgestimmt.
Wurfgewicht: Das empfohlene Gewicht, das die Rute für optimale Wurfweite tragen kann.
Wobbler: Ein Köder, der meist eine kleine Schaufel hat, um Tiefe zu erzeugen.
Jigg: Ein Gummiköder, der mit einem Jigkopf zum Sinken gebracht wird; gut für Barsch oder Zander.
Blatt- oder Löffelköder: Flacher Metallköder, klassisch für verschiedene Fische.
Vorfach: Schützt die Hauptschnur vor Abrieb, z.B. beim Hechtangeln.
Bleihagel: Kleine Gewichte, die man auf die Schnur klemmt, um das Angeln mit Pose zu unterstützen.
Power Eggs: Alternative zum Wurm, gut für Zuchtfische wie Regenbogenforelle.
Pose: Schwimmt auf der Wasseroberfläche und zeigt Bisse an; hilft auch beim Einstellen der Tiefe beim Angeln mit Köder.
Einzelhaken und Drillingshaken sind die gängigsten. Es gibt viele Spezialhaken in verschiedenen Stärken, je nach Zielfisch.
Für Lachs empfiehlt sich z.B. eine Hakenstärke mit vierfacher Belastbarkeit.
Unverzichtbares Werkzeug?
Eine Zange!
Pflege-Tipp?
Rollen regelmäßig ölen und nach Salzwasserangeln mit lauwarmem Wasser spülen. Spezielle Öle und Fette verwenden.
Typischer Fehler?
Das Köderschloss nicht in die Spitzenöse einhaken, sonst löst sich die Keramik und die Garantie greift nicht. Gummiperle als Schutz davor verwenden.
Wichtig beim Makrelenangeln?
Glänzende Löffelköder mit UV-Farbe, die das Sonnenlicht reflektieren und Fische anlocken.
Für das Eisfischen ist der passende Eisbohrer entscheidend. Die Bohrerdimension hängt vom Zielfisch ab:
Hecht: 200 mm
Regenbogenforelle, Forelle, Saibling: 125-150 mm
Barsch: 100-125 mm
Wichtige Ausrüstung: Posen, Balance- und Vertikalpirks. Köder werden oft mit Leuchthaken ausgestattet, daher ist kein zusätzlicher Köder nötig.
Sicherheit geht vor! Immer Eisnägel sichtbar um den Hals tragen, besonders wenn die Eisdicke unbekannt ist.
Tipp: Schnee auf dem Eis entfernen, damit Licht den Boden erreicht. Nach dem Bohren mehrmals auf den Grund klopfen, damit neugierige Barsche beißen.