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Es kann schwierig sein, sich richtig anzuziehen, wenn man sich im Freien aufhält – egal ob beim Wandern in den Bergen, beim Joggen oder bei einem langen Spaziergang in der Mittagspause. Wichtig ist, zu planen, was man vorhat, die Wettervorhersage zu prüfen und sich dann nach dem 3-Schichten-Prinzip zu kleiden. Denken Sie dabei von innen nach außen!
Die Kleidung, die direkt auf der Haut getragen wird, nennen wir Schicht 1. Ihre Aufgabe ist es, Feuchtigkeit von der Haut wegzuleiten. Hier empfiehlt sich Funktionsunterwäsche, die eng am Körper anliegt, um ihre Funktion optimal zu erfüllen.
Vermeiden Sie Baumwolle! Dieses Material speichert Feuchtigkeit, macht Sie nass und kühlt Sie beim Schwitzen schnell aus.
Tipp:
Verwenden Sie Unterwäsche aus Wolle – das Material transportiert Feuchtigkeit ab, trocknet schnell (in dünneren Varianten) und wärmt sogar, wenn es feucht ist.
Die Zwischenschicht sorgt für die nötige Wärme. Sie sollte luftdurchlässig sein, um Feuchtigkeit von der ersten Schicht weiterzugeben, während sie gleichzeitig isoliert.
Je nach Temperatur und Aktivitätsniveau wählt man:
Bei hoher Aktivität: dünne Schichten aus technischen Materialien.
Bei niedriger Aktivität: dickere Kleidung aus Fleece oder Wolle.
Für zusätzliche Wärme: eine leichte Daunenjacke.
Die äußerste Schicht schützt vor Wind und Niederschlag – deshalb braucht man Wetterschutzkleidung, die atmungsaktiv ist und Feuchtigkeit nach außen entweichen lässt.
Softshell-Jacken sind hervorragende Kandidaten für diese Schicht, allerdings nicht so wasserdicht wie echte Regenkleidung.
Tipp:
Wenn Sie eine Softshell-Jacke als dritte Schicht tragen, packen Sie zusätzlich eine leichte Regenjacke ein, die Sie bei Bedarf überziehen können.
Das 3-Schichten-Prinzip ist eine bewährte Grundlage für Outdoor-Aktivitäten und den Alltag im Freien. Je nach Klima kann man es anpassen:
Bei sehr kaltem Wetter: zusätzliche Isolationsschichten.
Bei milderem Wetter: zwei Schichten können ausreichen.
Passen Sie Ihre Kleidung dem Wetter an und finden Sie Ihre wichtigsten Kleidungsstücke!
Das Zwiebelprinzip gilt nicht nur für Oberbekleidung, sondern auch für Mützen und Handschuhe:
Tragen Sie bei Kälte zuerst dünne, eng anliegende Handschuhe.
Darüber dann ein Paar wärmende und wetterfeste Handschuhe.
Für den Kopf: erst eine dünne, gut sitzende Mütze, dann eine wärmere darüber – je nach Bedarf.
Viel Erfolg und gute Reise!